Autor: diezukunft (Seite 1 von 21)

„Schon irgendwie kuhl“

Wir wissen ehrlich gesagt jetzt schon, was ihr am Ende des morgigen Abends (Fr., 15.2.) etwas verschämt durch den ob der eigenen Fehleinschätzung leicht säuerlich verzogenen Mund nuscheln werdet: „Jaaaa, doch, war schon ganz kuhl.“

Zugegeben: Bei Liedermacher dachten wir auch eher an wirklich maximal unangesagte ältere Herren mit traurigem Blick und moralin-süßen Texten. Aber Pustekuchen: Wir mussten feststellen, dass es junge, spannende und ganz schön schlaue Menschen gibt, die mit wenig mehr als einer Gitarre in der Hand eine Bühne, einen Raum und ganz viele Herzen ausfüllen können. Also: erster Liedermacher-Abend in der Zukunft, mit Kopfstand, Dickär und Die Halunkän, doors 20 Uhr.

Am Samstag kehrt die Unicorn-Verschwörung zurück in die Zukunft (nach eigenem Bekennen der Ort eines ihrer besten Abende…*blush*) und bringt noch zwei befreundete Bands mit. Ziel: ganz viel Soli-Geld für Anti-Ra-Arbeit in Chemnitz sammeln – obwohl wir doch aber wissen: „Hetzjagden hat es keine gegeben!“ Dafür gibt es an diesem 16.2. dann jede Menge feine Genres, wie Grunge-Punk oder – sensationell – Suff- und Prekariatspunk.

Ja genau, ganz schön kuhl. Und auch so geschrieben. Cool eben.

Süßer Vogel Jugend

„Früher oder später, an irgendeinem Punkt in Deinem Leben, ist das, wofür Du gelebt hast, verloren oder verstoßen. Dann stirbst Du – oder Du findest etwas neues!“ – so sah es der größte aller schwermütigen Amis Tennesse Williams in seinem Broadway-Klassiker.

Dieses Wochenende zeigt die Zukunft, dass es wirklich keinen guten Grund zu sterben gibt: Am Freitag besuchen uns Die Berufschaoten samt zwei feinen Supportbands – und niemand, der Punk mag, muss irgendwas neues finden sondern kann als lebenserhaltende Maßnahme einfach wiederentdecken, was schon immer gut war.

Am Samstag ist Save The Youth wieder bei uns zu Gast und zeigt u.a. mit BRII aus dem schönen Wien wieder das Feinste was Stadt und Welt an Newcomer-DJs zu bieten haben.

Wer die Jugend retten will und nicht glaubt, dass nur das Alter was damit zu tun hat, darf dem ollen Tennesse dann aber doch mal glauben: „Prinzessin, das Alter von Leuten kann nur an einer Sache abgeschätzt werden – dem Grad der Verrottung in ihnen.“



Vita Est Tempus Optimum Hominis

Nur nicht aufregen: Latein ist eine tote, aber schöne Sprache – welches andere tote Ding könnte das noch von sich behaupten ?

Doch viel schöner sind die Lebenden und ganz besonders die Jungen, für die wir als „Zukunft“ natürlich die Türen ganz besonders weit machen und noch viel mehr in der aktuellen Season 18/19: Am morgigen Samstag, 2.2. beehrt uns der Abijahrgang des Gymnasium Einsiedel und lädt zu einer unvergesslichen Zeitreise: Das futuristische Chemnitz schickt Solarflare (DnB) und Iridescence (Techno). Aber auch zahlreiche andere DJs heitzen den von frühester Karriereplanung, dauergrinsender Präsenz in sozialen Medien und Influencer-getriggertem Konsumterror gestressten Abiturient*innen ein – für eine Nacht in einer besseren Zukunft: Rap, 80s/90s/00s und das von uns hoch geschätze Genre „Hakke“ stehen auf dem Stundenplan.

Aber die wichtigste Lektion, die bringt man sich selber bei: Das Leben ist die beste Zeit des Menschen.

Bars, Beats, Punks

Den eisigen Griff des sächsischen Winters konnten wir am letzten WE ein bisschen aufwärmen, nun tun wir weiter uns Bestes, um die hiesige links-grün versiffte Lügenpresse-Jugend und das arme vom neoliberalen Pfad abgekommene Unterschichten-Völkchen zurück auf den Weg der Tugend und der eigentlichen Hauptsachen (Arbeit und Vaterlandsliebe – nicht verwechseln mit Menschenliebe!) zu bringen:

Am heutigen Freitag verwöhnen uns die Mädels und Jungs vom Goethe-Gymnasium mit der zweiten Runde „Bars & Beats“ mit jeder Menge Techno, HipHop und ihrem harten, zielstrebigen Geschufte für mehr Liebe untereinander (aber nur fürs spätere „Networking“) und weniger Macho- und Rassistenscheiße im Club (aber auch echt nur weil das karrieretechnisch super aussieht) ! Weiter so!

Am Samstag heißt es dann „Punk im Kompott 5“ – und wieder versuchen sich bunthaarige potentille Konzern-CEOs mittels Input aus dem Bandnamen-Creative-Bereich („Lendenzorn“ etc.) echte Karriereoptionen zu erarbeiten.

Seid dabei wenn es mit ’schlands Jugend und Punkszene wieder bergauf geht – kann aber sein, das dazu auch was getrunken wird und sich ein paar Leute irgendwie so komisch sozial annähern…

Zusammen sind wir weniger allein

Morgen dann. 19-1-19: Friede Freude Eierkuchen No. 4.

Der Vorschein auf eine bessere Zukunft und unsere Variante vom NYC der 90s.

Jeweils ein Girl und ein Boy an den Plattentellern und ihr unter allen in uns

und für einander. Bis dann.

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